Engelsaugen

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Die Engelsaugen, auch Kulleraugen oder Husarenkarpfen genannt, gehören zu den Plätzchen-Klassikern in der Vorweihnachtszeit und dürfen auf keinem Keksteller fehlen. Engelsaugen sind kleine runde Plätzchen aus Mürbeteig oder einer Nuss-Mürbeteig-Mischung. In der Mitte werden sie traditionell mit einem Klecks rotem Johannisbeer-Gelee gefüllt.

Durch die Marmelade bekommen sie so ihr typisches Aussehen, das an ein Auge erinnern soll.

Egal ob für den Eigenverzehr gebacken oder um sie hübsch verpackt zu verschenken, Plätzchen sind in der Adventszeit einfach immer und überall sehr beliebt. Sie sind supereinfach zu backen und schmecken fantastisch lecker.

Engelsaugen in Tannenbaumform angerichtet.

Diese Plätzchen kennt einfach jeder. Sie sind eine kleine Motivationshilfe im Alltag. So klein, dass sie keiner Mahlzeit ernsthaft in die Quere kommen und doch groß genug, um kurz die Augen für ein geseufztes „Hm, lecker!“ zu schließen. 🙂

Kekse sind kleine Alleskönner, die sich besonders in der Vorweihnachtszeit großer Beliebtheit erfreuen.

Mal sind sie klein und süß, wie diese Engelsaugen, mal knusprig, mal saftig, mal vanillezart und manchmal auch mit exotischen Gewürzen verfeinert.

Egal in welcher Form, sie wickeln uns um den Finger, lassen uns Vorsätze und Kalorien vergessen und wir drücken öfter mal ein Auge zu, wenn wir uns wieder mal „nur einen kleinen Keks“ gönnen.

Dabei ist es egal, ob wir diesen morgens zum Frühstück vernaschen, bei einer kleinen Verschnaufpause vom stressigen Alltag oder einfach, wenn wir an der Keksdose vorbeigehen.

Kulleraugen auf einem Tannenbaumteller

Plätzchen vergehen schnell auf der Zunge, bleiben aber lange in süßer Erinnerung und jeder Kollege, jede Freundin und jedes Familienmitglied ist froh, wenn er oder sie mit Plätzchen beschenkt wird. So kann ich jedenfalls aus meinem Umfeld berichten.

Denn nicht jeder findet die Zeit diese kleinen Köstlichkeiten zu backen, gerade in der leider oft so hektischen Adventszeit. Dabei dauert es gar nicht lang, wenn man sich erstmal für eine Sorte entschieden hat.

Damit habe ich immer meine Schwierigkeiten, denn ich liebe sie einfach alle. Daher bleibt mein Backofen in den Wochen vor Weihnachten ganz selten mal einen Tag kalt. 🙂

Engelsaugen aug einem Plätzchenteller

Wie bewahre ich die Engelsaugen am besten auf?

Hast du die Plätzchen erstmal gebacken, stellt sich die Frage nach der besten Aufbewahrung. Dafür eignen sich besonders Metalldosen oder Dosen aus Keramik. So gelagert, halten sich Plätzchen und Kekse sehr lange frisch.

Dabei gilt zu beachten, dass knusprige und saftige Kekse in getrennten Dosen aufbewahrt werden sollten. Diese Engelsaugen kannst du so etwa 4 Wochen lang aufbewahren.

Kann ich die Engelsaugen auch einfrieren?

Natürlich kannst du Plätzchen auch auf Vorrat backen und einfrieren. Lasse sie dazu nach dem Backen vollständig auskühlen. Dann kannst du sie, in Plastikdosen verpackt, einfrieren.

Welche Marmelade passt am besten zu den Engelsaugen?

Es passt jede Marmelade zu Engelsaugen. Meist werden sie jedoch mit Johannisbeer-Gelee oder einer anderen roten Marmelade gefüllt. Je nach Vorliebe kann die Marmelade aber auch beliebig variiert werden. Engelsaugen mit Aprikosen-Gelee schmecken ebenfalls richtig lecker.
Tipp: Erwärme die Marmelade kurz, bevor du sie in die Teigmulden füllst, so lässt sie sich leichter verteilen.

Engelsaugen in Tannenbaumform hingelegt

Tipps zum Herstellen von Engelsaugen:

  • Knete die Zutaten nicht zu lange, damit dein Teig nicht zu weich und somit bröckelig wird.
  • An Gelee eignen sich auch andere Sorten als Johannisbeere. Schau dir die Auswahl in deinem Supermarkt an und entscheide aus dem Bauch heraus. Hier kannst du nichts falsch machen.
  • Wenn du es schneller und sauberer haben möchtest, füllst du das erwärmte Gelee nicht mit einem Teelöffel ein, sondern nimmst einen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel, schneidest eine kleine Ecke ab und befüllst die Mulden so einfacher, ohne großes Kleckern. 🙂

Engelsaugen auf einem Tellerchen mit Schleife verziert

Welche Zutaten benötige ich für die Engelsaugen?

Für den Teig (je nach Größe ca. 60-80 Engelsaugen):

140 g zimmerwarme Butter in Stücken

60 g Zucker

1 P. Vanillezucker

Prise Salz

2 Eigelb, von einem kleinen Ei

180 g Mehl

50 g gemahlene Mandeln (naturbelassen oder blanchiert)

Für die Füllung:

150 g Johannisbeergelee

Puderzucker zum Bestäuben

Kulleraugen auf einem Metalltablett neben einem Trockenblumenstrauß

Wie bereite ich die Engelsaugen zu?

Zubereitung:

Heize deinen Backofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vor.

Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker, das Mehl und die Prise Salz in eine Rührschüssel und vermische es mit den Knethaken deines Mixers.

Gib nun die Eigelbe hinzu und rühre sie unter.

Als Nächstes kommen die gemahlenen Mandeln in den Teig.

Knete so lange, bis sich die Zutaten alle miteinander verbunden haben.

Knete den Teig von Hand noch einmal zusammen und nimm immer etwas Teig ab, den du zu einer kleinen Kugel formst.

Lege die Teigkugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.

Nimm dir einen Holzlöffel, tauche das Ende des Löffels in Mehl und stich so Mulden in jeden einzelnen Keks. Den Löffel dabei immer wieder ins Mehl tauchen. Mach die Mulde ruhig etwas größer, da sie im Backofen hoch backt und so bei zu kleinen Vertiefungen kaum Platz für das leckere Gelee bleibt.

Backe die Engelsaugen nun im unteren Drittel deines Backofens für 10 Minuten.

Lasse die Plätzchen anschließend abkühlen.

Bestäube die Engelsaugen mit Puderzucker.

Erwärme dann das Gelee in einer Tasse für einige Sekunden in der Mikrowelle, damit es flüssiger wird. Gib es dann mit einem Teelöffel in die Mulden.

Zubereitung der Engelsaugen

Fragen und Antworten zu den Engelsaugen

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Ich wünsche dir ganz viel Spaß auf meinem Blog,

verzuckerte Grüße, deine Olly.

Engelsaugen, in Tannenbaumform angerichtet

Engelsaugen

Olly
Engelsaugen, Kulleraugen oder Husarenkrapfen, ein Plätzchen-Klassiker in der Adventszeit
5 from 1 vote
Vorbereitung 20 Min.
Zubereitung 10 Min.
Gericht Plätzchen
Land & Region Deutschland
Portionen 10
Kalorien 110 kcal

Zutaten
  

Für den Teig (je nach Größe ca. 60-80 Engelsaugen):

  • 140 g zimmerwarme Butter in Stücken
  • 60 g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb von einem kleinen Ei
  • 180 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln naturbelassen oder blanchiert

Für die Füllung:

  • 150 g Johannisbeergelee
  • Puderzucker zum Bestäuben

Anleitungen
 

Zubereitung:

  • Heize deinen Backofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vor.
  • Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker, das Mehl und die Prise Salz in eine Rührschüssel und vermische es mit den Knethaken deines Mixers.
  • Gib nun die Eigelbe hinzu und rühre sie unter.
  • Als Nächstes kommen die gemahlenen Mandeln in den Teig.
  • Knete so lange, bis sich die Zutaten alle miteinander verbunden haben.
  • Knete den Teig von Hand noch einmal zusammen und nimm immer etwas Teig ab, den du zu einer kleinen Kugel formst.
  • Lege die Teigkugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
  • Nimm dir einen Holzlöffel, tauche das Ende des Löffels in Mehl und stich so Mulden in jeden einzelnen Keks. Den Löffel dabei immer wieder ins Mehl tauchen. Mach die Mulde ruhig etwas größer, da sie im Backofen hoch backt und so bei zu kleinen Vertiefungen kaum Platz für das leckere Gelee bleibt.
  • Backe die Engelsaugen nun im unteren Drittel deines Backofens für 10 Minuten.
  • Lasse die Plätzchen anschließend abkühlen.
  • Bestäube die Engelsaugen mit Puderzucker.
  • Erwärme dann das Gelee in einer Tasse für einige Sekunden in der Mikrowelle, damit es flüssiger wird. Gib es dann mit einem Teelöffel in die Mulden.

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Keyword Engelsaugen, Gelee, Husarenkrapfen, Kekse, Kulleraugen, Marmeladenkuchen, Plätzchen, Weihnachtsbäckerei

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2 Kommentare zu „Engelsaugen“

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