Biskuitrolle mit Himbeeren

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Diese Biskuitrolle mit Himbeeren habe ich mal etwas anders gemacht als ich es für gewöhnlich tue. Mit dieser Methode reißt die Biskuitrolle beim Aufrollen nicht!

Biskuitrollen sind so schnell gemacht und sooo variabel in der Gestaltung. Dazu machen sie auf einer Kaffeetafel immer etwa her.

Ein paar frische Früchte der Saison, in diesem Fall Himbeeren und ein wenig Schokolade in Form von Rocher Kugeln verzierten heute meine Biskuitrolle. Gefüllt ist sie mit Sahne, Quark und Himbeermarmelade.

Biskuitrolle mit Himbeeren, ein Stück auf einem grauen Teller

Am wichtigsten bei einer Biskuitrolle ist mir immer, dass sie beim Rollen nicht bricht und das war zu Anfang meiner Backleidenschaft leider oft der Fall, weshalb ich es zwischenzeitlich aufgab.

Natürlich ist der Geschmack am wichtigsten, aber das Auge isst ja doch mit und ich wollte meinen Gästen auch etwas fürs Auge und nicht nur für den Gaumen bieten. Ihr versteht das sicher?

Hier habe ich nun eine Methode ausprobiert, bei der der Teig wirklich sehr elastisch bleibt und sich so super rollen lässt, dass man überhaupt keinen Gedanken daran verschwenden muss, ob die Biskuitrolle bricht.

Welche Zutaten brauche ich für die Biskuitrolle mit Himbeeren?

Für den Biskuitteig:

4 Eier Gr. L, zimmerwarm

100 g Puderzucker, gesiebt

1 Prise Salz

120 g Mehl

1 TL Backpulver

Für die Füllung:

250 ml Schlagsahne

250 g Quark, Magerstufe

4 TL SanApart oder 2 P. Sahnesteif

150 g Himbeermarmelade ohne Stücke

4 EL Zucker

Für die Deko:

Puderzucker

frische Himbeeren

1 EL Himbeermarmelade

Rocher (optional)

Biskuitrolle mit Himbeeren, auf einer schwarzen Schieferplatte

Wie bereite ich die Biskuitrolle mit Himbeeren zu?

Zubereitung:

Heize den Backofen auf 175° C Ober-/Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus.

Ganz wichtig für einen Biskuitteig ist, dass die Eier zimmerwarm sind. Wenn du vergessen hast, sie aus dem Kühlschrank zu nehmen, kannst du sie auch in warmes Wasser legen, damit sie schneller warm werden. Das habe ich schon oft gemacht und es klappt sehr gut.

Gib zuerst die Eier mit dem gesiebten Puderzucker und der Prise Salz in deine Küchenmaschine und schlage diese zu einer voluminösen Masse auf. Nimm dir hierbei wirklich die Zeit, denn 10-15 Minuten braucht dieser Vorgang. Natürlich klappt dies auch mit dem Handmixer, statt mit der Küchenmaschine, du musst nur ebenso viel Geduld aufbringen, daneben stehenzubleiben. 🙂

Siebe dann das Mehl mit dem Backpulver auf die Eiermasse und hebe diese vorsichtig mit einem Schneebesen unter. Immer von außen nach innen und nicht zu lange, nur bis du keine Mehlklümpchen mehr siehst.

Gib den Teig anschließend auf dein Backblech und streiche ihn schön glatt. Da er so dünn ist, braucht er nur 10-12 Minuten im Backofen. Er ist fertig, wenn nichts mehr an deinem Finger kleben bleibt und er leicht federnd nachgibt. Du kannst alternativ auch mit einem Zahnstocher in den Teig piksen, wenn kein Teig am Zahnstocher kleben bleibt, ist er fertig.

Während der Teig backt, breite ein sauberes Handtuch aus und bestreue es mit etwas Zucker. Hierauf stürzt du nun deinen Biskuit, wenn du ihn aus dem Ofen holst. Dazu einfach an den oberen beiden Ecken das Backpapier anheben und den Biskuit in einem Schwung so auf das Handtuch legen, dass das Backpapier oben ist.

Befeuchte nun das Backpapier mit einem nassen Schwämmchen oder Tuch und ziehe dann das Backpapier vorsichtig seitlich ab. Der Biskuit lässt sich so viel leichter lösen, ohne dass Teig am Backpapier kleben bleibt.

Lege anschließend das Backpapier wieder locker auf den Biskuit. Stürze jetzt dein warmes Backblech kopfüber über den Biskuit. So bleibt die Feuchtigkeit im Biskuit, er trocknet nicht aus und bricht dir durch die Elastizität hinterher nicht beim Aufrollen. Lasse den Biskuit in dieser Position auskühlen.

Biskuitrolle mit Himbeeren, Detailbild des Toppings mit Himbeeren und Rocher

Während der Biskuit auskühlt, kannst du die Creme vorbereiten.

Gib hierfür alle Zutaten in eine Schüssel und rühre sie so lange, bis sie die Konsistenz einer festen Creme hat.

Stelle die Creme bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank.

Ist dein Biskuit abgekühlt, bestreiche ihn mit deiner Marmelade. Wenn die Marmelade zu fest ist, gib sie für ein paar Sekunden in die Mikrowelle, dann ist sie streichfähiger.

Auf die Marmelade verteilst du nun die Creme. Lasse dabei an einer Seite einen Rand von ca. 4 cm frei. Wenn du den Rand nicht frei lässt, quillt dir die Creme sonst beim Aufrollen raus.

Rolle nun die Biskuitrolle fest auf und stelle sie dann für 1-2 Stunden kühl.

Für die Dekoration bestreust du die Rolle zunächst mit Puderzucker.

Dann gibst du die Marmelade kurz in die Mikrowelle und füllst sie anschließend in einen kleinen Gefrierbeutel. Schneide eine kleine Ecke ab und verteile die Marmelade nun zickzackmäßig auf der Rolle.

Drücke die frischen Himbeeren und die halbierten Rocher Kugeln vorsichtig auf der Marmelade fest.

Das war es auch schon. Wenn du diese Tipps beachtest, kann gar nichts mehr schiefgehen. Der Teig ist so elastisch, dass ich ihn sogar nur mit den Händen umgedreht habe, ohne dass er mir gerissen ist. Ich wollte nämlich für die Optik die Unterseite vom Biskuit außen haben. Du musst diesen Schritt aber nicht machen. 🙂

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Verzuckerte Grüße, deine Olly.

Biskuitrolle mit Himbeeren, von vorne aufgenommen

Biskuitrolle mit Himbeeren

Olly
Frische Himbeeren und ein wenig Schokolade in Form von Rocher Kugeln verzierten diese mit Sahne, Quark und Himbeermarmelade gefüllte Biskuitrolle.
Vorbereitung 30 Min.
Zubereitung 10 Min.
Gericht Süßspeise
Land & Region Deutschland
Portionen 12
Kalorien 204 kcal

Zutaten
  

Für den Biskuitteig:

  • 4 Eier Gr. L, zimmerwarm
  • 100 g Puderzucker gesiebt
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Für die Füllung:

  • 250 ml Schlag Sahne
  • 250 g Quark Magerstufe
  • 4 TL TL SanApart oder 2 P. Sahnesteif
  • 150 g Himbeermarmelade ohne Stücke
  • 4 EL EL Zucker

Für die Deko:

  • Puderzucker
  • frische Himbeeren
  • 1 EL Himbeermarmelade
  • Rocher optional

Anleitungen
 

Zubereitung:

  • Heize den Backofen auf 175° C Ober-/Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus.
  • Ganz wichtig für einen Biskuitteig ist, dass die Eier zimmerwarm sind. Wenn du vergessen hast, sie aus dem Kühlschrank zu nehmen, kannst du sie auch in warmes Wasser legen, damit sie schneller warm werden. Das habe ich schon oft gemacht und es klappt sehr gut.
  • Gib zuerst die Eier mit dem gesiebten Puderzucker und der Prise Salz in deine Küchenmaschine und schlage diese zu einer voluminösen Masse auf. Nimm dir hierbei wirklich die Zeit, denn 10-15 Minuten braucht dieser Vorgang. Natürlich klappt dies auch mit dem Handmixer, statt mit der Küchenmaschine, du musst nur eben so viel Geduld aufbringen, daneben stehen zu bleiben. 🙂
  • Siebe dann das Mehl mit dem Backpulver auf die Eiermasse und hebe diese vorsichtig mit einem Schneebesen unter. Immer von außen nach innen und nicht zu lange, nur bis du keine Mehlklümpchen mehr siehst.
  • Gib den Teig anschließend auf dein Backblech und streiche ihn schön glatt. Da er so dünn ist braucht er nur 10-12 Minuten im Backofen. Er ist fertig, wenn nichts mehr an deinem Finger kleben bleibt und er leicht federnd nachgibt. Du kannst alternativ auch mit einem Zahnstocher in den Teig piksen, wenn kein Teig am Zahnstocher kleben bleibt, ist er fertig.
  • Während der Teig backt, breite ein sauberes Handtuch aus und bestreue es mit etwas Zucker.
  • Hierauf stürzt du nun deinen Biskuit, wenn du ihn aus dem Ofen holst. Dazu einfach an den oberen beiden Ecken das Backpapier anheben und den Biskuit in einem Schwung so auf das Handtuch legen, dass das Backpapier oben ist.
  • Befeuchte nun das Backpapier mit einem nassen Schwämmchen oder Tuch und ziehe dann das Backpapier vorsichtig seitlich ab. Der Biskuit lässt sich so viel leichter lösen, ohne dass Teig am Backpapier kleben bleibt.
  • Lege anschließend das Backpapier wieder locker auf den Biskuit.
  • Stürze nun dein warmes Backblech kopfüber über den Biskuit. So bleibt die Feuchtigkeit im Biskuit, er trocknet nicht aus und bricht dir durch die Elastizität hinterher nicht beim Aufrollen.
  • Lasse den Biskuit in dieser Position auskühlen.
  • Während der Biskuit auskühlt, kannst du die Creme vorbereiten. Gib hierfür alle Zutaten in eine Schüssel und rühre sie so lange, bis sie die Konsistenz einer festen Creme hat.
  • Stelle die Creme bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank.
  • Ist dein Biskuit abgekühlt, bestreiche ihn mit deiner Marmelade. Wenn die Marmelade zu fest ist, gib sie für ein paar Sekunden in die Mikrowelle, dann ist sie streichfähiger.
  • Auf die Marmelade verteilst du nun die Creme. Lasse dabei an einer Seite einen Rand von ca. 4 cm frei. Wenn du den Rand nicht frei lässt, quillt dir die Creme sonst beim Aufrollen raus.
  • Rolle nun die Biskuitrolle fest auf.
  • Stelle die Biskuitrolle nun für 1-2 Stunden kühl.
  • Für die Dekoration bestreust du die Rolle zunächst mit Puderzucker.
  • Dann gibst du die Marmelade kurz in die Mikrowelle und füllst sie anschließend in einen kleinen Gefrierbeutel. Schneide eine kleine Ecke ab und verteile die Marmelade nun zickzackmäßig auf der Rolle.
  • Drücke die frischen Himbeeren und die halbierten Rocher Kugeln vorsichtig auf der Marmelade fest.
Keyword Biskuitrolle, Himbeeren, Quark-Sahne

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